Poker-Skandal in deutschem Casino!
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- PokerOlymp Redaktion, Samstag. 03. November 2007
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- zwischenahn, poker, falschspieler, casino
Die Hamburger Profi-Pokerszene wurde von einem professionellem Falschspieler abgezockt! Unglaublich. Zwei Jahre lang ist es gut gegangen, dass sich Mr. X (Name der Red. bekannt) in den Casinos in und rund um Hamburg durch die Pots geschummelt hat. Gestern aber war Judgement Day im Casino Bad Zwischenahn. Das Rätsel, warum jemand einen so unglaublichen Lauf haben kann, ist gelöst – Mr. X hat betrogen!
Seit Mitternacht ist es amtlich. Das Geheimnis rund um das sagenhafte Kartenglück von Mr. X war das sprichwörtliche Ass im Ärmel. Zwar waren es keine Asse, die er in seinem Ärmel versteckt hatte, sondern einfach immer nur zwei Karten, aber der Vorteil, mit vier statt zwei Holecards zu spielen, ist schon ganz beachtlich.
Seit zwei Jahren machte Mr. X die Casinos im norddeutschen Raum unsicher. Viel wurde schon spekuliert, dass es das einfach nicht gibt. Jeder war überzeugt, dass Mr. X keine Ahnung vom Spiel hat und irgendwann der unglaubliche Lauf abreißen müsste. Aber dem war nicht so.
Eigentlich lief immer alles nach Schema ab. Mr. X kam ins Casino, spielte nur mit, wenn Platz 1 unmittelbar neben dem Dealer frei war. Das sei sein Glücksplatz, hatte er immer betont. Immer wieder gewann er mit kleinen Pärchen oder Drillingen. Er hatte das schon ganz gut inszeniert. Da gab es Aussagen wie „Bis €100 zahl ich jedes Raise vor dem Flop“. Und da hatte er dann auch schon die Treffer. Wenn im Flop z.B. 3-5-5 lag, konnte man schon nicht mehr wissen, hat er getroffen oder nicht. Die Profis ließen sich reihenweise aus den Pots drängen und oft genug zeigte Mr. X zwei Karten, um zu beweisen, dass er geblufft hatte. Doch kaum ging ein Spieler am Flop mit, zeigte er schon die passenden Karten für Drilling oder Zwei Paar.
Die Profis hatten sogar schon vermutet, dass Mr. X mit einem Dealer zusammenarbeitet und haben ihm tagelang auf die Finger geschaut. Nichts! Keiner kam dahinter. Bis gestern in Bad Zwischenahn folgende Situation zustande kam.
Normalerweise werden die Karten um 22 und um 24 Uhr gezählt. Das weiß man, wenn man öfter mal dort spielt. Auch Mr. X spielte seit Monaten vorwiegend nur noch in Bad Zwischenahn. Und dann passierte es. Vollkommen „unplanmäßig“ beginnt um 23 Uhr der Dealer die Karten zu zählen. Mr. X versucht noch, seine zwei versteckten Karten im Ärmel in den Muck zu befördern. Aber er wird dabei beobachtet und die Videoaufzeichnung belegt alles.
Zwei Jahre lang war er ein gern gesehener Gast in den Casinos. Er war durchaus beliebt, lud seine Mitspieler auch oft ein. Alle haben darauf gewartet, dass sein doch ahnungslos wirkendes Spiel mal schief geht und der Anti-Lauf kommt. Doch nichts passierte. Mr. X spielte weiter und gewann weiter. Seit der Nacht wissen alle auch, warum. Allerdings ist sein Lauf nun zumindest in den deutschen Casinos vorbei. Denn da braucht er sich nicht mehr blicken lassen.
Wer hätte das für möglich gehalten. Karten markieren ist ja schon ein alter Hut, aber diese Art des Betruges ist neu. Eure Meinung zu diesem Vorfall interessiert uns natürlich, vor allem aber auch, wie man sich vor einem solchen Betrug schützen kann.
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Kommentare














Diese Art von Betrug ist nicht neu. Bekannt ist diese Manipulation unter dem Namen “Holdout”. Ein professioneller Betrueger haette seine drohende Enttarnung aber verhindert. Bei einem Nachzaehlen der Karten wirft der Betrueger die “geklauten” Karten unter den Spieltisch. Dort werden sie dann gefunden. Naive Menschen glauben die Karte ( zwei Karten Holdouts sind eher unueblich ) ist zufaellig oder fahrlaessig vom Tisch gefallen. Mit freundlichen Gruessen, Christian Walczewski
Die Spielbanken/Cardrooms sollten schon verpflichtet sein ein Maximum an Sicherheit zu bieten… Ich bin für Mischmaschinen, beschleunigt das Spiel und counted in jedem Deal die Karten.
Aber vom Casino auch fahrlässig, diese Kontrollen so routiniert durchzuführen. Immer zur gleichen Uhrzeit, da kann man sich ja leicht drauf einstellen.
ich dachte auch im ersten moment würde man die karten doch unter den tischschmeißen, man wüßte ganz sicher das jemand betrogen hat aber nicht wer… und nicht das die karten versehentlich runter gefallen sind wie christian oben beschreibt, nur hätte ihm das auch nichts gebracht wenn es an den pokertischen videoüberwachungen gibt. den zumindest wie er die karten wahrscheinlich zweimal je eine behalten hat wäre auf den bildern zu sehen gewesen. der typ war einfach zu dumm zu betrügen und anscheinend waren seine gegner was ja wohl auch teilweise profis waren noch ein ganzes stück dümmer. wenn man schon solche vermutungen hat das er betrügt dann hätte man ihn viel früher dabei erwischen müssen und nicht erst nach 2 jahren. besonders das casinopersonal hätte einmal einen ganzen pokerabend des spielers genau unter die lupe nehmen müssen, hätten die sich in ruhe schonmal zuvor eine videoaufzeichnung angesehen dann wäre der betrug viel früher aufgefallen. und die hätten das intern mit dem betrüger klären können, und sich die schande erspart. anscheinend wollte sich aber keiner die mühe machen??? wieder einmal eine blamage im deutschen poker und das im casino der deutschen pokermeisterschaft. die deutschen casinos tun einfach nicht genug für die pokerspieler, die roulette und blackjack spieler werden immer an nr. 1 stehen weil die den casinos mehr geld einbringen. die casinos sollten mal anfangen die pokertische mit den intergrierten mischmaschinen zu kaufen, da kann so etwas nie passieren!!! und es bringt den casinos mehr geld ein, aber da können wir wohl noch lange warten denn dann müssten die casinos ja geld für die pokerspieler investieren. zumindest bad zwischenahn sollte den schritt gehen, den wenn ich dort stammspieler gewesen wäre würde ich nach dem vorfall kein fuss mehr reinsetzen und die spielbank verklagen. 2 jahre lang davon nichts zu bemerken ist nicht akzeptabel. die stammspieler müssten eine abfindung kriegen. den mit dem bundesweitem casinoverbot kriegen die ihr ja wohl auch nicht wieder.
“Die Hamburger Profi-Pokerszene wurde von einem professionellem Falschspieler abgezockt! Unglaublich….” Ganz genau: Unglaublich. In Hamburg ist das ja auch nicht passiert. Hier wird genau kontrolliert, sortiert und nach jedem Handwechsel für alle sichtbar neu aufgezogen. Warum aber im Bericht steht, dass in und um Hamburg, bzw. die Hamburger Poker-Szene abgezockt wurde, wenn der Spieler in Bad Zwischenahn saß, weiss wohl nur der Schreiber. Seit wann liegt Bad Zwischenahn in und um Hamburg?
Tja wer lesen kann ist klar im Vorteil auch in Schenefeld (nahe bei Hamburg ) und in der Esplanade hat dieser Spieler (Name dem Schreiber bekannt) und dort spielen viele Hamburger Pokerspieler …. Recht gebe ich Dir das es hätte viel eher auffallen müssen, leider wird in Casios in Deutschland die Videoüberwachung nur genutzt um falsche Anoucen heraus zu finden.
@Frank Walter Lesen kann ich schon… Sag’ doch mal WO steht, dass er in der Esplanade, bzw. in Schenefeld war. Ich kann es in dem Artikel nicht finden. Und was sind “falsche Anoucen”? Ein lustiges Wort “Anoucen” . Ob es auch eine Bedeutung hat?
Er war überall im Norden unterwegs und ein Stammspieler.
Ein hier in Oberösterreich aktiver HighRoller hat es mir gerade erzählt.
Erwischt haben sie ihn in Zwischenahn, klar. Aber, er hat überall gegrast!
Ich finde es immer wieder interessant, wer und was man hinterher alles gewusst hat: “hätten, müssten, die waren dumm …” solche Aussagen sind lächerlich.
Ich glaube man und damit meine ich die deutschen Casinos und die Spieler, sollten überhaupt mal über die Möglichkeit des Falschspiels nachdenken, denn es gibt genügend Informationen über Gambling Protection. Ich finde es naiv zu glauben, dass nicht betrogen wird, doch noch schlimmer ist es nichts dagegen zu tun.
Ich sehe oft bei meinen Shows wie Croupier´s und Kartenhaie förmlich von ihrem “Glauben” abfallen, wenn ich eine Pokerroutine zeige oder die simpelsten Techniken in Bezug auf Falschspiel demonstriere. In den Staaten werden für solche Zwecke Profis für Gambling Protection gebucht.
Ich finde es erstaunlich, wenn z.b. beim Black Jack ein Spieler zählen kann, ist es Betrug, dabei ist es doch wahrlich Gehirnjogging (wenn es wirklich ohne Hilfsmittel abläuft) oder?
Und hier am Pokertisch ist vielen nicht klar was wirklich passiert und ich meine hier nicht nur die Casinos, sondern vor allem die mittlerweile zur genüge aus dem Boden spriesenden Spielhöllen ähm hallen natürlich …
Aber dies ist nur meine bescheidene Meinung …
Grüße V.
Jaja,der Herr “M.” oder “X.” und seine Methoden,
seltsam dass es mit solchen Uraltkniffen immer noch möglich ist,Fortuna auf die Sprünge zu helfen ???
Mir ist auch ein Herr M. bekannt,auch dieser ein guter Freund von Fortuna – ein sehr guter Freund !
Jener Herr M. ist immun – Hochauflösende Magic Eyes (auch unterm Tisch!),Herren in Casinouniform,Späher und sonstige Kontrollettis schrecken ihn nicht.
Wie gesagt,dieser (wahre Herr M.) ist immun !
Was Vorschläge angeht,die diesem Treiben Einhalt gebieten sollen – z.B. Mischmaschinen aller Art,mit Zählwerk und sonstigen Sperenzchen ausgestattet – nun – Auch dazu wüsste Herr M. eine Menge beizutragen.
Nur eines ist mir von Herrn M. nicht bekannt: Nie aber auch niemals verliert er die Contenance !
Denn dies ist schlecht – ganz schlecht,sowohl für Herrn M. und selbstverständlich auch für Zeitgenossen wie Ali Berger der das Posting vor meinem verfasste.
Denn eines sollte doch klar sein – ein echter Pokercrack darf eines nie verlieren - die Contenance.
Wer geht schon zum Spielen ins Casino ???
Herr M. geht zum Gewinnen alles andere ist doch Nonsens !
Und der nächste Poker Skandal ...